Teneriffa

Der Teide bei Sonnenaufgang

Teneriffa ist die größte der Kanarischen Inseln und gehört topografisch zu Afrika. Die Wintermonate sind eine sehr beliebte Reisezeit: Tagsüber steigen die Temperaturen auf milde 21 Grad Celsius. Der Norden Teneriffas hat ein gemäßigtes feuchtes Klima mit üppiger Vegetation, der Süden ist eher heiß und trocken. Jährlich fliegen fünf Millionen Touristen auf die Insel. Die Vulkaninsel ist mit rund 900.000 Einwohnern die bevölkerungsreichste der Kanaren-Inseln. Der Pico del Teide im Teide-Nationalpark ist mit 3.718 Metern der höchste Berg Spaniens. Wir machen einen Ausflug in den Teide-Nationalpark und fahren mit der Seilbahn bis zum Gipfel des Teide - dem Wahrzeichen der Insel. Die Fahrt durch den Nationalpark führt durch die verschiedenen Vegetationszonen hinauf in die Vulkanlandschaft mit erstarrten Lava-Massen, dem riesigen Krater Calderas und beeindruckenden Felsformationen. Unsere Tour endet in dem Küstenort Garachico, der bei einem Vulkanausbruch 1706 vollkommen zerstört wurde und heute ein beliebtes Touristenziel ist.

Santa Cruz - Blick ins Zentrum

Der Nordosten von Teneriffa mit dem beeindruckenden Anaga-Gebirge mit seinen unzähligen Bergrücken ist schwer zugänglich und der Wind streicht unentwegt darüber. Der hat immer Wolken im Gepäck und versorgt die Terrassenfelder der Tinerfeños mit Feuchtigkeit. Viele seltene Tiere und endemische Pflanzen haben hier ihren Lebensraum. Aber auch die Einwohner der Insel haben dort bis heute ihren Rückzugsraum behalten. Die bauen auf den Feldern Obst, Gemüse und vor allem die „kanarische Runzelkartoffel“ (Papas arrugadas) an. Runzlig wird die aber erst im Kochtopf. Von besonderem Interesse ist das Dorf Chinamada mit seinen Höhlenwohnungen. Die Guanchen benutzten sie im 16. Jahrhundert als Versteck vor den spanischen Eroberern. Heute verschließen sie weißgetünchte Fassaden und die Bauern wohnen darin. Wohnzimmer, Badezimmer, Küche und Schlafzimmer und natürlich Wasser und manchmal sogar Strom bieten die fensterlosen Röhren im Felsen. Gelegentlich zieht es vereinzelte Wanderer in diese Einöde, zu den abgelegenen Dörfern auf den Felsen, die Las Carboneras oder Chamorga heißen. Fahren Sie mal hin durch den „Bosque de las Mercedes“, den Lorbeerwald in diese atemberaubende Einöde.

Teno-Gebirge - Blick auf Masca

Warum Teneriffa? Wenn Sie in dieser Jahreszeit eine Reise buchen wollen, um dem tristen deutschen Winterwetter zu entfliehen, kommen Sie an unserer Insel Teneriffa einfach nicht vorbei. Das Juwel der Kanarischen Inseln, auch „Insel des ewigen Frühlings“ genannt, hat im Winter Temperaturen von über 20 Grad Celsius vorzuweisen, was sie der Lage von nur etwa 250 Kilometer entfernt von Afrika verdankt. Teneriffa ist mit rund 900.000 Einwohner die bevölkerungsreichste Insel Spaniens und hat mit dem Pico del Teide auch noch den höchsten Berg des Landes (3.718 Meter) vorzuweisen. Im Hafen der Hauptstadt Santa Cruz de Tenerife kommen täglich Kreuzfahrt-Schiffe an und die Passagiere besuchen im „Schnellgang“ die Insel. Teneriffa ist etwa so groß wie das Saarland und damit die größte Insel der Kanaren. Im Norden ist Puerto de la Cruz und im Süden ist Los Cristianos der Urlauber-Magnet. Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten zählen unter anderem La Orotava, La Laguna, Los Gigantes, Garachico und Icod de los Vinos. Große Naturschutz-Gebiete, UNESCO Weltnaturerbe, Weltkulturerbe, lange Sandstrände und so weiter, alles macht Teneriffa interessant. Das hat schon Alexander Freiherr von Humboldt im Jahr 1799 erkannt und er sagte: „Ich habe nirgendwo ein Bild gesehen, das mich so tief berührt hat (oder so ähnlich)“.